Was bedeutet die vorurteilsbewusste Umgebung? Individualität in Raum und Material sichtbar machen

Beschreibung

Jedes Kind individuell zu unterstützen und es in seiner eigenen Identitätsentwicklung zu stärken, ist Ziel jeder Erzieherin und jedes Erziehers. Um dies zu erreichen, ist es wichtig, Kinder und ihre Familien in all ihrer Vielfalt zu sehen und ihnen mit Wertschätzung gegenüberzutreten. In diesem Zusammenhang ist die Gestaltung von Räumen von großer Bedeutung.

Spiegeln die Lernumgebungen die Vielfalt ihrer „BewohnerInnen“ wider oder enthalten sie einseitige und/oder diskriminierende Botschaften? Wie müsste die Kita eingerichtet und gestaltet sein, damit sich alle Kinder und ihre Familien willkommen und angenommen fühlen, weil sie sich repräsentiert sehen und eingeladen sind, Spuren zu hinterlassen? Welche Materialien, Spielzeuge und Kinderbücher unterstützen eine vorurteilsbewusste und inklusive Arbeit in der Kita? Genau diesen Fragen wollen wir nachgehen. Auf der Basis der Ziele, Methoden und Praxisbeispiele des Ansatzes vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung reflektieren wir gemeinsam Ihre Praxis und entwickeln Anregungen und Ideen für die Gestaltung von Lernumgebungen in Ihrer Einrichtung. Der Ansatz vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung bietet dabei ein erprobtes Praxiskonzept für die Umsetzung einer inklusiven Pädagogik, die den Respekt vor der Vielfalt mit einer eindeutigen Positionierung gegen Ausgrenzung und Diskriminierung verbindet.

Seminardetails

TermineSeminarnummer
22.09.20171712
Ort: BIfF
Uhrzeit: 9-16 Uhr
DozentIn: Frau Anne Kuhnert
Gebühren: 125 € (inkl. Seminarmaterial und Getränke)
TeilnehmerInnen: max. 15
Besondere Informationen:
Dieses Seminar ist in Berlin und Brandenburg als Bildungsurlaub anerkannt.